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Die Wirtschaftsmetropole Dresden

Eine Erfolgsgeschichte zwischen Renaissance, Barock und Hightech

Dresden – kaum eine andere europäische Großstadt kann sich mit derart Eleganz und Dynamik identifizieren. Die Entwicklung der sächsischen Kunst-, Kultur- und Wirtschaftsmetropole in den Jahren nach 1990 ist unvergleichlich und zählt zu den Erfolgsgeschichten der Deutschen Einheit. Die Stadt blüht wie nie zuvor, ist erfolgreicher denn je und bietet damit eine hohe Lebensqualität.

Dresden ist eine der wenigen ostdeutschen Städte mit steigender Einwohnerzahl. Von 2000 bis heute stieg die Zahl der Dresdner von etwa 480.000 auf nun 553.198. Nur Berlin kann bei den prozentualen Zuzugszahlen Dresden toppen. Bei der Geburtenrate jedoch ist Dresden die Hauptstadt: 2016 kamen in Elbflorenz 8542 Kinder zur Welt.

Mit etwa 63 Prozent Wald- und Grünfläche gilt Dresden als eine der grünsten Städte Europas. Im Norden erstreckt sich die Dresdner Heide, mit über 6000 Hektare das größte geschlossene Waldgebiet der Stadt. Im Zentrum liegt der Große Garten, eine ausgedehnte Parkanlage. Wie ein blau-grünes Band durchzieht die Elbe das Stadtgebiet: gesäumt von breiten Wiesen und sanften Weinhängen, gekrönt von drei Elbschlössern.

Neben der in ganz Deutschland bekannten hohen Lebensqualität kann Dresden vor allem mit handfesten Wirtschaftsdaten auf ein ständiges Wachstum blicken. Die Stadt ist durch milliardenschwere Investitionen in den Sektoren Technologie, Forschung und Maschinenbau in die vorderen Reihen der deutschen Wirtschaftsstandorte aufgerückt.

Eine erschlossene Infrastruktur mit drei Autobahnen und einem internationalen Airport sorgen für Anbindungen in und aus allen wichtigen Richtungen. Davon profitieren nicht nur Wirtschaft und Handwerk, sondern auch Besucher und die Dresdner selbst. So ist Dresden ein Mekka für über sieben Millionen Besucher jährlich. Dem Gastgewerbe beschert das monatlich etwa 350.000 Übernachtungen.

Auch haushaltpolitisch ist Dresden ein Paradebeispiel für moderne Finanzpolitik. Elbflorenz ist die einzige deutsche Großstadt ohne kommunale Schulden. Die Stadt kann deshalb mehr als anderswo Kunst und Kultur fördern. Das zeigt sich vor allem in den vielen Konzerten, Festivals und Straßenfesten, die hier jährlich stattfinden. Die Filmnächte, die Bunte Republik Neustadt, die Ostrale - drei von vielen Veranstaltungen, die in Europa ihres gleichen suchen. Investiert wird in der Stadt aber auch ins barocke Erbe. Davon zeugen – neben vielen anderen Barockbauten – Semperoper, Zwinger, Frauenkirche oder die Brühlschen Terrassen.

Dresden ist grün, innovativ, kulturell, sozial, lebenswert und noch vieles mehr.

DRESDEN IST WIRTSCHAFT

In den Bereichen Mikroelektronik, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Neue Werkstoffe sowie Life Sciences/Biotechnologie ist Dresden weltweiter Spitzenstandort. Globalplayer wie GlaxoSmithKline, VON ARDENNE, Novaled oder Biologicals operieren in der Stadt. Der Auto-Zulieferer Bosch baut hier gerade seine neue Halbleiterfabrik, investiert dafür eine Milliarde Euro. Noch höher ist die Investition eines Bosch-Wettbewerbers: Globalfoundries will 1,5 Milliarden Euro in sein Dresdner Unternehmen stecken. Knapp 300 Millionen Euro nimmt Philip Morris in die Hand, um am traditionsreichen Standort ein Werk für den Tabak-Verdampfer Iqos errichten. Drei Beispiele von vielen. Dresden ist damit die Investitions-Hauptstadt Deutschlands. Zudem ist die Stadt schuldenfrei. Der Etat konnte durch die Privatisierung städtischer Immobilienbestände ausgeglichen werden. Gelder, die in anderen Städten zur Zahlung von Zinsen und zur Schuldentilgung verwendet werden müssen, kommen in Dresden den Einwohnern, der Stadtentwicklung sowie Kunst und Kultur zugute.

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DRESDEN IST KULTUR

Die Bunte Republik Neustadt findet jedes Jahr am dritten Juniwochenende statt und ist das größte alternative Straßenfest Europas. 200.000 Besucher strömen dazu jährlich in die Dresdner Neustadt. Im Ostragehege auf der anderen Seite der Elbe wird seit 2007 die Ostrale veranstaltet - Europas größte alternative Kunstausstellung. 2017 nahmen 165 Künstler und Gruppen aus 26 Ländern teil. Die Filmnächte am Elbufer der Stadt sind mit 55 Filmveranstaltungen und etlichen Konzerten Deutschlands größtes Freilichtkino-Festival. Vor der größten mobilen Leinwand der Welt (32 Meter breit, 14 Meter hoch) finden 3500 Besucher Platz, zu Konzerten kommen bis zu 15.000 Besucher. Beim Dixielandfestival spielen 300 Musiker auf 60 Bühnen. Diese Festivals und anderes machen Dresden zu einer einzigartigen Hauptstadt für Kunst und Subkultur.

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DRESDEN IST WISSENSCHAFT

Im Jahr 1828 wurde die Universität als Technische Bildungsanstalt zu Dresden gegründet. Sie ist mit etwa 35.000 Studenten und 6.000 Beschäftigten die größte Universität des Freistaates Sachsen. Mit 124 Studiengängen besitzt die Universität seit 1993 den Status einer Volluniversität. Im Jahr 2012 erhielt sie die Auszeichnung als Exzellenzuniversität und unterstrich so nochmals ihren Top-Status für Studium und Forschung in Deutschland und auf der Welt. Renommierte Forschungsinstitute und -einrichtungen, wie Fraunhofer-und Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz- oder die Helmholtz-Gemeinschaft, betreiben in Dresden innovative Grundlagenforschung von hoher Komplexität und stellen die wissenschaftliche Infrastruktur bereit. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gilt mit vier Instituten als eines der bedeutendsten Zentren medizinischer Forschung in Deutschland. Die örtliche Hochschulmedizin ist führend in der Therapie komplexer, besonders schwerer oder seltener Erkrankungen. Schwerpunkte dabei sind die Translationale Krebsforschung, die Diabetes-Forschung sowie die Neurodegenerative Medizin, also die Behandlung von Demenz und Parkinson. Bei einem deutschlandweitem Ranking erreichte die Dresdner Hochschulmedizin Platz drei - ein weiterer Beleg für die überdurchschnittliche Qualität der 21 Kliniken.

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DRESDEN IST BAROCK

Der Zwinger, das Taschenbergpalais, die Schlösser Pillnitz und Übigau sowie das Palais Brühl-Marcolini sind nur einige vieler erhaltener Barockbauten in der Stadt. Etliche Bürgerhäuser stammen aus der Zeit zwischen 1720 und 1770. Eines der weltweit bekanntesten Bauwerke des Barock ist die zwischen 1994 und 2005 wiederaufgebaute Frauenkirche. Aber auch das Gewandhaus, die Kreuzkirche, das Kurländer Palais, die Neustädter Wache oder das Residenzschloss sind berühmte Bauten des Barock. Dresden gilt deshalb als die Barock-Stadt Deutschlands.

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DRESDEN IST INNOVATIV

Wer von Dresden spricht, kommt an „Silicon Saxony“ nicht vorbei. Unter diesem Namen haben sich Wirtschaft und Wissenschaft zwischen Dresden, Freiberg und Chemnitz zusammengefunden. 320 Firmen mit über 20.000 Angestellten zählen zu dem Verbund. Dieses Hochtechnologie-Cluster vereint Know-how in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Photovoltaik, Smart Systems, Telekommunikationstechnologie, IT und Informationstechnik, energieeffiziente Systeme und vernetzte Sensorik sowie organische und gedruckte Elektronik. Das Netzwerk ist das erfolgreichste dieser Art in ganz Europa.

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DRESDEN IST SOZIAL

Jeder Dritte Dresdner engagiert sich in einem Ehrenamt, das ist Spitze in Deutschland. Am 13. Januar 1999 wurde zudem die Dresdner Bürgerstiftung gegründet, die erste ihrer Art in den neuen Bundesländern. Mehr als 250 Dresdner und Dresdnerinnen, Vereine und Unternehmen haben sich mit Summen von 200 bis 100.000 Euro am Aufbau des Stiftungskapitals und an der Einrichtung von zweckgebundenen Stiftungsfonds beteiligt. Damit konnten hunderte Projekte und Vorhaben unterstützt werden. Zu den wichtigsten Projekten der Bürgerstiftung gehören die KulturLoge Dresden, „Lesestark! Dresden blättert die Welt auf“, das Palais Großer Garten, das Erich-Kästner-Museum oder Gedenktafeln für Dresdner Stifter. 2002 initiierte die Bürgerstiftung eine bundesweite Spendenaktion für Flutopfer. Insgesamt 1,7 Millionen Euro kamen dabei zusammen.

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DRESDEN IST WOHNENSWERT

Das liegt nicht zuletzt an den vielen attraktiven Wohnlagen der Stadt. Besonders für Eigentümer ist Dresden der Geheimtipp schlechthin. So lag der durchschnittliche Preis von Eigentumswohnungen im Jahre 2006 bei 1.294 Euro. Bis zum Jahre 2016 stieg er auf 1.832 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einer Wertsteigerung von 42 Prozent. Die Mieten in Dresden lagen 2006 bei 5,30 Euro. Sie stiegen bis zum Jahr 2016 auf 6,46 Euro pro Quadratmeter. Dieses wiederum entspricht einer Steigerung von 15.36 Prozent (die Angaben beziehen sich auf alle Baujahre mit einer Größe von 60 bis 80 Quadratmetern und einer höherwertigen Ausstattung). Eine aktuelle Studie der Postbank hat untersucht, wo in Deutschland bis 2030 die Immobilienpreise am stärksten wachsen werden. Im Vergleich deutscher Großstädte kam Dresden nach München auf einen hervorragenden zweiten Platz! Die Landeshauptstadt ist also einer der besten Investitionsstandorte überhaupt.

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