Die Wirtschaftsmetropole Dresden – eine Residenzstadt im Zeichen von HighTech und Barock

Dresden gehört zu den Erfolgsgeschichten der Deutschen Einheit. Die sächsische Kunst- Kultur- und Wirtschaftsmetropole ist die ostdeutsche Großstadt mit den besten Wirtschaftsdaten und den optimistischsten Zukunftsaussichten. Die Landeshauptstadt liegt im „Welterbe Dresdner Elbtal“ - ausgezeichnet vom Pariser Welterbezentrum im Namen der Unesco.

 

Mit 63 Prozent Wald- und Grünfläche gilt Dresden als eine der grünsten Städte Europas. Im Norden erstreckt sich die Dresdner Heide, das größte geschlossene Waldgebiet der Stadt. Im Zentrum liegt der Große Garten, eine ausgedehnte Parkanlage. Wie ein blau-grünes Band durchzieht die Elbe das Stadtgebiet, umsäumen den Fluss breite Wiesen und sanfte Weinhänge, gekrönt von den 3 Elbschlössern. Eine weitblickende Stadtplanung hat seit Jahrhunderten dafür Sorge getragen, dass Dresden als ein Teil der Elblandschaft wahrnehmbar ist. Im Flächenvergleich bundesdeutscher Großstädte steht Dresden mit 328, 30 km² nach Berlin, Hamburg und Köln an 4. Stelle.

 

Doch neben der in ganz Deutschland bekannten hohen Lebensqualität von "Elbflorenz" kann Dresden mit handfesten Wirtschaftsdaten auf eine seit Jahren positiven Entwicklung blicken. Die Stadt ist durch milliardenschwere Ansiedlungen im Technologiesektor, bei Forschungseinrichtungen und im Maschinenbau in die erste Reihe der deutschen Wirtschaftsstandorte aufgerückt.

 

Rund 760 Unternehmen aus der Mikroelektronik haben sich in Dresden niedergelassen, allen voran Schwergewichte wie Infineon und der US-Konzern AMD, der zweitgrößte Chiphersteller der Welt. Zusammen erwirtschaftet die Halbleiterbranche fast die Hälfte der Dresdner Industrieproduktion, gut zwei Milliarden Euro mit einem jährlichen Wachstum von etwa fünf Prozent. Ein Fünftel aller weltweit verkauften Mikroprozessoren - die Herzen jedes Servers, Laptops und PCs - stammen aus Dresden. Der positive Trend machte Sachsen zu einem der Wirtschaftsmotoren Deutschlands. Nirgendwo in Deutschland entwickelte sich die Wirtschaft positiver als in den sächsischen Metropolen, allen voran Dresden. Und die Entwicklung geht weiter: erst Ende 2008 wurde Dresden von mehreren deutschlandweit tätigen Wirtschaftsforschungsinstituten zur "Dynamikhauptstadt" Deutschlands gewählt.

 

Im "Tal der Tüftler" wird auch weltweit genutztes Know-how entwickelt. Wegen der renommierten Technischen Universität und der erfolgreichen Ansiedlungen internationaler Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut und dem Frauenhofer-Institut wurde Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Bremen der Titel "Stadt der Wissenschaft" zuerkannt.

 

Volkswagen hat für die Produktion seines Luxusmobiles "Phaeton" eine "Gläsernen Manufaktur" im Herzen der Stadt errichtet - ein Anziehungspunkt für tausende von Touristen und Technikbegeisterte jährlich.

 

Apropos Touristen: Dresden mit seiner barocken Kulisse und seinen Kunstschätzen von unschätzbaren Wert ist ein Mekka für etwa 7 Millionen Besucher jährlich, was dem Gastgewerbe ca. 300.000 Übernachtungen monatlich beschert. Denn Dresden ist historisch und modern, barock und sexy! Neben den weltweit bekannten Wahrzeichen wie der neu 2005 wiedergeweihten Frauenkirche und der Semperoper ist Dresden auch ein Zentrum für Subkultur, Szene und neue Trends. Die "Bunte Republik Neustadt" ist beispielsweise das größte Alternative Straßenfest Deutschlands mit jährlich ca. 50.000 Besuchern.

 

Die Bevölkerungsentwicklung ist seit Jahren positiv. So stieg die Einwohnerzahl zwischen 1999 von 476.668 Einwohnern auf 507.000 Einwohner im Jahr 2007. Durch insgesamt 3 Autobahnen und einen internationalen Airport ist die Infrastruktur bestens. Auch haushaltspolitisch ist Dresden ein Paradebeispiel für moderne Finanzpolitik. Dresden ist die einzige deutsche Großstadt ohne kommunale Schulden. Durch die Privatisierung von städtischen Immobilienbeständen wurde der Stadthaushalt ausgleichen. Gelder, die in anderen Städten als Zahlungen für Zinsen und Tilgung verwendet wird, kommt den Dresdnern und Ihrer Stadtentwicklung zu gute.

 

Im Jahr 2006 feierte Dresden sein 800-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten haben - genau wie die Weihe der Frauenkirche ein Jahr vorher - für einige Tage die Blicke der Welt auf Dresden gelenkt.

 

Dresden - eine Metropole mit strahlender Vergangenheit und glänzender Zukunft.

 

Einen Film über Dresden finden Sie hier.